Gerade rechtzeitig vor dem Nachhaltigkeitstag sind unsere neuen Info-Flyer fertig geworden 🙂


Gerade rechtzeitig vor dem Nachhaltigkeitstag sind unsere neuen Info-Flyer fertig geworden 🙂
„Heute bitte ich Dich, hier und #jetztinbonn zu überprüfen, ob Du mit der Unterschrift unter eine der folgenden Petitionen, den Blaunen Deine Grenzen setzen willst.
„Rechtsextreme Politiker*innen verbreiten immer wieder hetzerische und rassistische Inhalte, die unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung bedrohen. Einige von ihnen sind bereits wegen Volksverhetzung verurteilt – dennoch können sie sich weiterhin in Parlamente wählen lassen und dürfen öffentliche Ämter ausüben.“
Zitat von Indra Ghosh auf weact s.u.
Deshalb fordert Indra Ghosh in ihrer Petition auf weact „eine Ergänzung des § 130 (Volksverhetzung) im Strafgesetzbuch (StGB). Wie bei anderen Straftatbeständen braucht es hier einen zusätzlichen Absatz: Verurteilt ein Gericht Angeklagte zu einer Freiheitsstrafe von mindestens einem halben Jahr wegen Volksverhetzung, muss es dieser Person die Möglichkeit aberkennen können, öffentliche Ämter zu bekleiden und sich in Parlamente wählen zu lassen. So ist sichergestellt, dass Feinde der Demokratie nicht länger politische Macht ausüben können oder öffentliche Ämter innehaben.“
„#jetztinbonn – Gemeinsam für Demokratie und Menschlichkeit“ fordert Dich ausdrücklich nicht dazu auf, alle Petitionen, die Du auf unserer Website findest, zu unterschreiben! Wir akzeptieren, wenn Du zu den Menschen gehörst, die generell nie offene Briefe unterschreiben oder Petitionen unterstützen.
Uns geht es darum, Dir ein Angebot zu machen, weil es sein kann, dass Du daran glaubst, dass Dein Name auf einem Papier, einer Petition eine Bedeutung hat, einen Unterschied machen kann. Wir akzeptieren ebenfalls, dass Du eine Petition aus inhaltlichen Gründen ablehnst. Wir dürfen in einer Demokratie offen unterschiedlicher Meinung sein. Ein Beispiel:
In der Süddeutschen Zeitung vom 17. Oktober 2024 gab es ein „Pro und Contra“ zum Thema „Gehört die AfD verboten?“, aus der ich im folgenden zitiere:
Teile der AfD gelten als gesichert rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich. Ob das ausreicht, sie vom Bundesverfassungsgericht prüfen und ggfs. verbieten zu lassen – dazu kann man unterschiedlicher Meinung sein.
Das Argument für eine Prüfung:
„Bitte prüfen
Es gibt diesen Verdacht, also gehört der Fall vor unabhängige Richter, die prüfen, ob die AfD verboten werden darf… Sicher: Es ist gut möglich, dass die Richterinnen und Richter am Ende nicht ganz so alarmiert sind, und dass sie zum Beispiel nur in einzelnen Landesverbänden der AfD Belege für eine Entwicklung hin zum wirklich Faschistischen sehen. Die Folge wäre nur ein Teil-Verbot der Partei. Aber auch das wäre bereits ein notwendiges Stück demokratischer Gefahrenabwehr… Es wäre eine Botschaft auch an alle Wähler: Eine deutsche Variante der niederländischen Geert-Wilders-Partei oder auch der österreichischen FPÖ ist legitim, keine Frage; in diese Richtung darf man sich auch weiterhin engagieren, in alten oder neuen Parteien. Eine Kampftruppe à la NPD aber wird in einer Demokratie niemals legitim sein.“
Nach Ansicht des Deutschen Instituts für Menschenrechte liegen die Voraussetzungen für ein Verbot der AfD eindeutig vor.
Das Argument gegen eine Prüfung:
„Bitte lassen
Diese Ideologie verschwindet nicht einfach mit einem Urteil aus Karlsruhe. Das Ziel, das die Unterstützer eines AfD-Verbotsverfahrens im Bundestag verfolgen, ist ehrenwert. Die AfD ist mit Extremisten durchsetzt, sie schürt Hass und betrachtet andere Parteien nicht als Gegner, sondern als Feinde. Man muss der AfD entgegentreten. Und das Grundgesetz bietet die Möglichkeit, verfassungsfeindliche Parteien zu verbieten. Aber: Nicht alles, was juristisch möglich erscheint, ist auch politisch sinnvoll. Im Gegenteil: Dieses Verbotsverfahren wäre riskant und schädlich. Es ist der falsche Weg, die AfD kleinzubekommen… Es gibt einen besseren Weg, die AfD zu schwächen. Er mag mühsamer sein als ein Verbotsantrag in Karlsruhe. Aber man sollte ihn den etablierten Parteien nicht ersparen. Es ist ihre Aufgabe, die inhaltlichen Schwächen und falschen Versprechen der AfD bloßzustellen. Es ist ihre Aufgabe, bessere Konzepte anzubieten zu Reizthemen wie Zuwanderung, Stellenabbau in der Industrie oder Klimaschutz – und diese dann durchzusetzen. Es ist ihre Aufgabe, AfD-Anhänger zurückzugewinnen, von denen früher viele für CDU, CSU, SPD oder sogar die Grünen gestimmt haben. Dieser Weg mag langwieriger sein als ein Verbot. Aber er verspricht letztlich einen nachhaltigen Erfolg.“
Zum Internationalen Tag gegen Rassismus am Freitag, 21. März 2025, zeigt die Stadt Bonn in der Innenstadt die Wanderausstellung „Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“.
Von 11 bis 15 Uhr können Interessierte sich in der Poststraße über die Verbrechen der NSU-Morde informieren und sich mit der Perspektive der Angehörigen und den gesellschaftlichen Folgen der Mordserie beschäftigen. Mitarbeitende des Amtes für Integration und Vielfalt stehen vor Ort an den Schautafeln für Gespräche zur Verfügung.
Die Ausstellung, die von Birgit Mair im Auftrag des Instituts für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB) konzipiert wurde, beleuchtet auf Tafeln die Verbrechen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) zwischen 1999 und 2011. Sie thematisiert nicht nur die Biografien der Ermordeten und die Aufarbeitung der Taten, sondern auch rechte Gewalt nach der Selbstenttarnung des NSU.
Im Anschluss an die öffentliche Präsentation in der Bonner Innenstadt wird die Wanderausstellung an die Bertolt-Brecht-Gesamtschule weitergegeben. Dort wird sie drei Wochen für die Schüler*innen gezeigt und dabei aktiv in den Unterricht eingebunden. „Die Ausstellung bietet unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich intensiv mit der Thematik auseinanderzusetzen und ein Bewusstsein für die Gefahren von Rassismus und Extremismus zu entwickeln“, so Schulleiter Frank Szmala.
Mit dieser Ausstellung setzt die Stadt Bonn in den Internationalen Wochen gegen Rassismus ein klares Zeichen gegen Rassismus und Extremismus.
Das Erinnern ist auch eine von 10 Greenpeace-Ideen, was wir alle für mehr Menschlichkeit und Miteinander und gegen Hass und Hetze tun können:
„Erinnern
Die Vergangenheit darf nicht vergessen werden. Ein wichtiger Baustein für die Sicherung unserer Demokratie bleibt das Erinnern an die Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten, ihre Unmenschlichkeit und ihre Verbrechen, allem voran die Ermordung von 6 Millionen jüdischen Menschen. Auch deshalb versuchen Antidemokrat:innen, diese Erinnerung zu schwächen oder zu verfälschen. Gedenktage, Veranstaltungen und die Berichte von Zeitzeug:innen helfen, dass auch nachfolgende Generationen weiterhin verstehen, wie der deutsche Faschismus möglich wurde und was er angerichtet hat.“Quelle: https://www.greenpeace.de/frieden/10-tipps-schutz-demokratie
#jetztinbonn – Gemeinsam für Demokratie und Menschlichkeit wird am Tag der Nachhaltigkeit in Bad Godesberg teilnehmen – mit einem eigenen Stand und auf der Bühne.
Was Demokratie mit Nachhaltigkeit zu tun hat? Das wollen wir gemeinsam mit Euch herausfinden und freuen uns auf Euren Besuch.
Zusammenhalt beginnt mit Zuhören – unser Angebot an Euch:
von 11-13 Uhr Empathisches Zuhören
Wann? Samstag, d. 29. Mär. von 10:00 bis 17:00 Uhr
Wo? Theaterplatz Bonn Bad Godesberg / Veranstalterin: Zentrenmanagement Bad G.
„Mit so vielen engagierten Initiativen wird der Nachhaltigkeitstag zu einem Fest für alle, die Lust haben, mitzumachen, zu entdecken und etwas zu bewegen“, so Frank Schmitz. „Es wäre großartig, auch diejenigen zu erreichen, die sich bisher noch nicht mit dem Thema auseinandergesetzt haben – denn zusammen können wir viel bewirken“, sagt er.
Zitat von Frank Schmitz vom Zentrenmanagement Bad Godesberg aus der Pressemitteilung der Stadt Bonn zum Nachhaltigkeitstag in Bad Godesberg.
General-Anzeiger-Artikel zum Nachhaltigkeitstag
P.S. Bildquelle zu den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen: https://www.bundesregierung.de/breg-de/schwerpunkte-der-bundesregierung/nachhaltigkeitspolitik/nachhaltigkeitsziele-erklaert-232174
Heute habe ich mich mit der künstlichen Intelligenz ChatGPT Deutsch unterhalten und ihr die folgende Aufgabe gestellt:
„Sage mir, was Demokratie und Nachhaltigkeit miteinander zu tun haben, indem du von den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen diejenigen benennst, die einen Bezug zu der Staatsform Demokratie haben, und liste mir Argumente dafür auf, dass Nachhaltigkeit und eine gerechte Ressourcen-Verteilung besser in der Staatsform Demokratie als in einer Autokratie funktioniert.“
Die Antwort der künstlichen Intelligenz ChatGPT Deutsch:
„Demokratie und Nachhaltigkeit sind eng miteinander verbunden, da eine demokratische Staatsform oft die Teilhabe der Bürger an Entscheidungsprozessen fördert, was für die Umsetzung nachhaltiger Praktiken entscheidend ist. Hier sind einige der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs), die einen Bezug zur Demokratie haben:
1. Ziel 4: Hochwertige Bildung – Bildung ist ein Grundpfeiler der Demokratie. Informierte Bürger können besser an politischen Prozessen teilnehmen und nachhaltige Entscheidungen unterstützen.
2. Ziel 10: Weniger Ungleichheiten – Demokratie fördert die Gleichheit und Chancengleichheit, was zu einer gerechteren Verteilung von Ressourcen führt.
3. Ziel 16: Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen – Dieses Ziel betont die Bedeutung von transparenten und verantwortungsvollen Institutionen, die in einer Demokratie gefördert werden.
4. Ziel 17: Partnerschaften zur Erreichung der Ziele – Demokratische Systeme neigen dazu, internationale Kooperationen und Partnerschaften zu fördern, die für die Umsetzung nachhaltiger Entwicklungsziele wichtig sind.
Argumente, warum Nachhaltigkeit und gerechte Ressourcenverteilung in einer Demokratie besser funktionieren als in einer Autokratie:
1. Bürgerbeteiligung: In einer Demokratie haben die Bürger die Möglichkeit, an Entscheidungsprozessen teilzunehmen. Dies führt zu einer breiteren Berücksichtigung von Bedürfnissen und Wünschen der Bevölkerung, was nachhaltige Lösungen fördert.
2. Transparenz und Verantwortlichkeit: Demokratische Regierungen sind oft transparenter und müssen sich gegenüber ihren Bürgern verantworten. Dies kann Korruption verringern und sicherstellen, dass Ressourcen gerecht verteilt werden.
3. Innovationsförderung: Demokratien neigen dazu, ein Umfeld zu schaffen, das Innovation und kreative Lösungen für nachhaltige Herausforderungen begünstigt, da verschiedene Perspektiven und Ideen gehört werden.
4. Langfristige Planung: In Demokratien können politische Entscheidungen auf langfristige Nachhaltigkeitsziele ausgerichtet werden, während autokratische Regierungen oft kurzfristige Ziele verfolgen, die nicht unbedingt nachhaltig sind.
5. Soziale Gerechtigkeit: Demokratien fördern soziale Gerechtigkeit und Gleichheit, was zu einer gerechteren Verteilung von Ressourcen führt und sicherstellt, dass alle Bürger von nachhaltigen Praktiken profitieren.
Insgesamt zeigt sich, dass Demokratie und Nachhaltigkeit sich gegenseitig stärken können, indem sie eine inklusive und gerechte Gesellschaft fördern, die in der Lage ist, langfristige Herausforderungen effektiv anzugehen.“
Ich habe ihr noch eine weitere Frage gestellt:
„Nenne mir einen autokratischen Staat der eine nachhaltige, gerechte Ressourcen-Verteilung, Klimaschutz und Klimagerechtigkeit auf seiner Agenda hat und bereits danach gehandelt hat.“
ChatGPT Deutsch hat auch auf diese Frage eine Antwort:
„Ein Beispiel für einen autokratischen Staat, der sich in der Vergangenheit um nachhaltige Entwicklung und Klimaschutz bemüht hat, ist China.
China hat in den letzten Jahren erhebliche Anstrengungen unternommen, um den Klimawandel zu bekämpfen und nachhaltige Praktiken zu fördern. Dazu gehören:
1. Investitionen in erneuerbare Energien: China ist der weltweit größte Produzent von Solar- und Windenergie und hat massive Investitionen in diese Technologien getätigt, um den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft zu unterstützen.
2. Klimaziele: China hat sich verpflichtet, seine CO2-Emissionen bis 2030 zu erreichen und bis 2060 klimaneutral zu werden. Diese Ziele sind Teil der nationalen Strategie zur Bekämpfung des Klimawandels.
3. Städtische Nachhaltigkeit: In vielen Städten werden nachhaltige Stadtentwicklungsprojekte umgesetzt, die auf eine bessere Ressourcennutzung und Umweltschutz abzielen.
4. Recycling und Abfallmanagement: China hat Programme zur Verbesserung des Abfallmanagements und zur Förderung des Recyclings eingeführt, um die Umweltbelastung zu reduzieren.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass trotz dieser Fortschritte in Bezug auf Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung auch viele Herausforderungen bestehen, insbesondere in Bezug auf Menschenrechte und die politische Freiheit.“
Meine dritte und letzte Frage an ChatGPT Deutsch:
„Gibt es einen Staat auf unserer Erde, der die Menschenrechte achtet und Freiheit für viele verspricht und dabei Klimagerechtigkeit, Klimaschutz, Menschenschutz im Fokus hat?“
Die Antwort der künstlichen Intelligenz ChatGPT Deutsch:
„Ein Beispiel für einen Staat, der sich für Menschenrechte, Freiheit und gleichzeitig für Klimagerechtigkeit und Klimaschutz einsetzt, ist Schweden.
Schweden hat sich als Vorreiter in den Bereichen Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung etabliert. Hier sind einige Aspekte, die Schweden in diesem Kontext hervorheben:
1. Klimaziele: Schweden hat sich verpflichtet, bis 2045 klimaneutral zu werden und verfolgt ehrgeizige Ziele zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen.
2. Erneuerbare Energien: Der Staat investiert stark in erneuerbare Energien, insbesondere in Wind- und Solarenergie, und hat bereits einen hohen Anteil an erneuerbaren Energien in seinem Energiemix.
3. Nachhaltige Stadtentwicklung: Schweden fördert nachhaltige Stadtentwicklung und umweltfreundliche Verkehrssysteme, um die Lebensqualität der Bürger zu verbessern und die Umweltbelastung zu reduzieren.
4. Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit: Schweden hat eine lange Tradition der Achtung der Menschenrechte und setzt sich aktiv für soziale Gerechtigkeit ein. Das Land fördert Gleichheit und Inklusion in der Gesellschaft.
5. Internationale Zusammenarbeit: Schweden engagiert sich in internationalen Initiativen zur Bekämpfung des Klimawandels und zur Förderung von Menschenrechten weltweit.
Insgesamt zeigt Schweden, dass es möglich ist, eine Politik zu verfolgen, die sowohl die Menschenrechte als auch den Klimaschutz in den Mittelpunkt stellt.„
Was haltet Ihr von diesen Fragen und den daraus resultierenden Antworten?
Die oben abgebildeten 17 globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) zeigen deutlich: Nachhaltigkeit ist nicht nur, aber auch Klimaschutz, Klimaanpassung, Klimagerechtigkeit und die ist aktuell nach der Bundestagswahl 2025 in Gefahr! Engagiere Dich jetzt für nachhaltiges Engagement und unterschreibe die folgenden Petitionen, wenn Du auch der Auffassung bist, dass Staaten menschenrechtlich dazu verpflichtet werden sollen, ihre Bevölkerung vor den Konsequenzen des Klimawandels zu schützen.
– Ja, Klimaschutz ist Menschenschutz und sollte daher ein Menschenrecht sein. ChatGPT sagt, Demokratie und Nachhaltigkeit seien eng miteinander verbunden, da eine demokratische Staatsform die Teilhabe der Bürger*innen an Entscheidungsprozessen fördere, was für die Umsetzung nachhaltiger Praktiken entscheidend sei. Demokratie und Nachhaltigkeit sollen sich gegenseitig stärken können, meint ChatGPT, indem sie eine inklusive und gerechte Gesellschaft fördern, die in der Lage ist, langfristige Herausforderungen effektiv anzugehen. Das wäre schön, gehen wir es also gemeinsam hier und #jetztinbonn an: Petitionen zur Förderung von Nachhaltigkeit.
Solidarische Grüße, Martina Meister von #jetztinbonn – Gemeinsam für Demokratie und Menschlichkeit.
P.S. Meine Bildquelle zu den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen: https://www.bundesregierung.de/breg-de/schwerpunkte-der-bundesregierung/nachhaltigkeitspolitik/nachhaltigkeitsziele-erklaert-232174
Zusammenhalt beginnt mit Zuhören. Tanja Bunzel von „#jetztinbonn – Gemeinsam für Demokratie und Menschlichkeit“ veranstaltet im
Zentrenmanagement Bad Godesberg
Am Fronhof 10
53177 Bonn Bad Godesberg
am Donnerstag, d. 03. April 2025 von 17:30 bis 19:30 Uhr
das erste Sprechen&Zuhören #jetztinbonn
Einlass ab 17 Uhr Beginn 17.30 Uhr
nach 17:30 kein Einlass mehr – die Tür wird geschlossen!
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Im Anschluss gibt es einen kleinen Snack.
#jetztinbonn lädt Sie ein, an diesen besonderen Stadtgesprächen der Initiative Sprechen&Zuhören, bestehend aus Bürger:innen aus verschiedenen Bonner Stadtteilen, von Mensch zu Mensch teilzunehmen, zum Thema:
„Was wünsche ich mir für unser Zusammenleben hier in Bad Godesberg?“
Wir wünschen uns, miteinander ins Gespräch zu kommen und verschiedenen Meinungen zu lauschen. Wir möchten einer Gesprächskultur des Zuhörens und Respekts Raum geben. In diesem Gesprächsformat stehen nicht Argumente im Mittelpunkt, sondern der offene Austausch über das eigene Erleben zu dem oben genannten Thema. Alle Teilnehmenden erhalten in Kleingruppen die gleiche Redezeit und die Möglichkeit, aktiv zuzuhören. Das Angebot bietet Raum für unterschiedliche Perspektiven.
So funktioniert das Format:
Begrüßung, inhaltliche Einführung und Erläuterung des Formats
Drei Gesprächsrunden in Kleingruppen von 3 oder 4 Personen mit 4 Minuten Sprechzeit pro Person pro Runde
Rückkehr in die große Runde (Plenum) und Hören von einzelnen Stimmen und Eindrücken aus den Kleingruppen
„Sprechen & Zuhören“ ist ein Format von Mehr Demokratie e.V. Mehr Infos zu diesem Format findet Ihr hier: https://www.mehr-demokratie.de/mehr-wissen/demokratische-kultur/sprechen-zuhoeren
Am 24.9.2024 fand erstmalig das Dialog-Format „Sprechen&Zuhören“ in Brühl (NRW) statt. Im Video erklärt Dr. Josef Merk von Mehr Demokratie e.V., worum es bei dem Format „Sprechen&Zuhören“ geht und welche Erfahrungen er als Moderator bereits gemacht hat. Ein Film von Thorsten Kleinschmidt mit Aufnahmen aus Brühl vom 24.9.2024. Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Brühl: Impressionen aus Brühl
P.S. Bildquelle Beitragsbild: geralt Pixabay-mit Canva farblich angepasst
Keine städtischen Räume für die AfD! Die AfD tagt heute im Gürzenich in Köln und
sind vor Ort und zeigen Klare Kante – Danke!
Diese Info habe ich hier gefunden: Aktionskarte zu den Mahnwachen in Köln
Der internationale Frauentag ist am 08. März und fällt auf ein Wochenende. Rund um den internationalen Frauentag finden verschiedene Veranstaltungen statt. #jetztinbonn will rund um den Internationalen Frauentag 2025 dabei unterstützen, rechte Propaganda zu entlarven. Z.B. ist die extrem rechte Frauengruppe Lukreta personell eng mit der örtlichen AfD verbandelt. Informationen über Akteur*innen in Bonn & Bundesweit findet Ihr hier (nach unten scrollen!): Rechte Propaganda Entlarven – Teil V: Antifeminismus
Am internationalen Frauentag 2025 gibt es verschiedene Möglichkeiten sich auszutauschen, zu informieren, Grenzen zu setzen und ja – auch zu feiern:
am 14. März 2025 unter dem Motto „austauschen, feiern, informieren“: https://www.bonn.de/veranstaltungskalender/veranstaltungen/hauptkalender/eigene-veranstaltungen/gleichstellungsstelle/internationaler-frauentag.php
„Die AfD will am 8. März mit Beatrix von Storch nach Essen kommen – am Internationalen Frauenkampftag! Eine Partei, die Frauen zurück an den Herd drängen will, die gegen Gleichberechtigung hetzt und für eine Politik steht, die uns unsere hart erkämpften Rechte nehmen will. Das ist ein Schlag ins Gesicht aller, die für Feminismus, Selbstbestimmung und eine gerechte Gesellschaft kämpfen!
Doch eines ist klar: Wir lassen uns diesen historischen Kampftag nicht nehmen! Die AfD versucht, ihre menschenverachtende Ideologie immer weiter in die Gesellschaft zu tragen – doch wir sagen laut und entschlossen: STOPP! Nicht mit uns!
Wir werden uns widersetzen. Wir werden laut sein. Wir werden sichtbar sein. Denn Essen ist kein Ort für rechte Hetze!“
Hier geht es zu weiteren Infos über die Demonstration am Internationalen Frauentag in Essen: Der AfD in Altenessen widersetzen! Der 8. März gehört uns!
Wir fragen uns, wo z.B. Irmhild Boßdorf aus Königswinter in Bonn und ihre Tochter Reinhild Boßdorf am Internationalen Frauentag 2025 sein werden. Letztes Jahr war sie in Köln (s.u.). Wer mehr und insbesondere auch über die Bonner AfDler wissen möchte, empfehlen wir die Informationen vom Bonner Bündnis gegen rechts: Die AfD ist keine Alternative (nach unten scrollen!), wo u.a. zu lesen ist:
„Aus dem Rhein-Sieg-Kreis steht Irmhild Boßdorf auf Platz 9 der Wahlliste und dürfte damit sehr wahrscheinlich ins Europäische Parlament einziehen. Boßdorf ist seit einiger Zeit Mitarbeiterin der AfD und hat, auch über ihre Tochter und ehemalige IB-Aktivistin Reinhild Boßdorf, gute Kontakte in die rechte Szene. Gemeinsam waren sie unter anderem an der Organisation von sogenannten „Frauenkongressen“ in der Region beteiligt, bei denen unter anderem die extrem rechte Gruppe „Lukreta“ teilnahm. In Ihrer Bewerbungsrede bei der AfD-Europawahlversammlung forderte sie eine „millionenfache Remigration“.“
Inzwischen ist Irmhild Boßdorf seit 2024 Mitglied des Europäischen Parlaments. Dort ist sie stellvertretende Leiterin der AfD-Delegation. Das Material des Bonner Bündnis gegen Rechts ist aus dem Jahr 2024 und trotzdem lesenswert: Die AfD ist keine Alternative
Irmhild Boßdorf aus Königswinter bei Bonn hat damals eine größere Rolle gespielt bei der Bewerbung dieses extrem rechten „Frauenkonkresses“ in Köln:
„Am Samstag soll im „Großraum Köln“ die dritte Auflage eines extrem rechten „Europäischen Frauenkongresses“ stattfinden. Organisatorisch verwoben ist das Treffen mit der ID-Fraktion im Europaparlament und dem AfD-Politiker Maximilian Krah.
…
Beworben wird der „Frauenkongress“ maßgeblich von der extrem rechten Mädchen- bzw. Frauengruppe „Lukreta“ sowie der AfD-Kandidatin für die kommende Europawahl, Irmhild Boßdorf. In der Ankündigung heißt es: „Diesmal diskutieren wir [einen Tag nach dem 8. März, dem Internationalen Frauentag] darüber, ob wir [diesen] überhaupt noch brauchen und welche Vorstellung von Familie wir im Allgemeinen haben.“ Zur Anmeldung dient eine E-Mail-Adresse des extrem rechten, völkischen AfD-Politikers Maximilian Krah.
…
„Irmhild Boßdorf aus Königswinter bei Bonn wurde am 30. Juli 2023 auf dem AfD-Parteitag in Magdeburg auf Listenplatz 9 für die Europawahl gewählt. In einer radikalen Rede und im Duktus der „Identitären Bewegung“ (IB) forderte sie eine „millionenfache Remigration“. Statt vor einem menschengemachten Klimawandel warnte sie vor einem „menschengemachten Bevölkerungswandel“. Die konservative „Neue Zürcher Zeitung“ (NZZ) befand seinerzeit, Boßdorfs „Suada [dürfte] der Verfassungsschutz interessiert verfolgt haben“.
…
Bereits im Oktober 2022 hatte die ID-Fraktion im Europäischen Parlament eine Veranstaltung zum Thema „Feminismus von rechts“ organisiert. Auf dem Podium saßen seinerzeit die beiden Europaabgeordneten Christine Anderson (AfD) und Patricia Chagnon (Rassemblement National, RN) sowie Reinhild Boßdorf. Moderiert und organisiert wurde die Veranstaltung vom AfD-Europaabgeordneten Gunnar Beck.“
Unsere Quelle: https://www.endstation-rechts.de/news/extrem-rechter-frauenkongress-im-grossraum-koeln
„Aufgrund der Programmatik der AfD und ihrer Mitglieder ist für uns klar: Die AfD ist keine Alternative, sondern eine Gefahr. Vor allem für alle von Rassismus und bzw. oder anderen Diskriminierungsformen Betroffene. Daher ist es wichtig, gegen die AfD auf gemeinsam aufzustehen. Sei es bei großen Demonstrationen wie nach den Enthüllungen zur AfD Anfang 2024, im Bekannten- oder Familienkreis, wenn dort Sympathien für die AfD geäußert werden, bei Veranstaltungen der AfD oder im Wahlkampf.
Die AfD ist nie eine gute Wahl und es ist wichtig dies auf allen Ebenen immer wieder unermüdlich klarzustellen, in Diskussionen, mit Informationsmaterial oder mit lautstarkem Protest. Wir alle können und müssen und gemeinsam gegen die AfD und ihr rechtes Gedankengut stellen, genau wie gegen alle anderen Vertreter*innen der rechten Szene. Immer und überall.“
Unsere Quelle: Die AfD ist keine Alternative