#jetztinbonn – Gemeinsam für Demokratie und Menschlichkeit will raus aus der Empörung und rein in das gemeinsame Gestalten von Lösungen, gerne im analogen Begegnungsraum. Am Tag der Demokratie in Remagen 2025 haben Martin Meister von #jetztinbonn und Frank Schmitz aus Bonn eine Diskussionsrunde zum Thema Stadtbild auf einer der Gesprächs-Inseln moderiert – mit reger Beteiligung, s.u. Video. Das Motto der diesjährigen Veranstaltung: „Wir müssen reden!„🙏 für diesen Tag, die Erlebnisse und Erfahrungen.
Inspirationen vom #jetztinbonn-Stand
Ein Thema am #jetztinbonn-Stand: „Wofür schweigt die Mehrheit? Was ist der Mehrheit wichtig? Wie können wir sie stärken und sichtbar machen?“ – Am Anfang und …… am Ende der Veranstaltung.Das zweite Thema am #jetztinbonn-Stand: „Stadtbild – Was macht ein gutes Stadtbild aus? Was können wir dafür tun?“. Am Anfang und …– am Ende der Veranstaltung.
#jetztinbonn – Gemeinsam für Demokratie und Menschlichkeit lädt Dich herzlich ein in unsere gemeinsame Heimathütte auf Zeit auf dem Nikolausmarkt in Bad Godesberg am
** Sonntag, den 14. Dezember von 12 bis 19 Uhr.**
Wo genau? Ihr findet die HEIMAT-ZEIT-HÜTTE von #jetztinbonn auf die Fronhof Galerie zugehend davor linker Hand.
Sei dabei – gestalte diese besondere Hütte auf Zeit mit uns mit!
Heimat – was bedeutet das für Dich?
Bringe gerne etwas mit, was für dich Heimat bedeutet – ein Foto, einen Gegenstand, eine Geschichte. Nimm dir Zeit zum Reden, Zuhören und Mitgestalten.
Kinder – Herzlich Willkommen!
Bringt Eure Kinder mit! Zwischen 12 und 14 Uhr (Prime-Time) bieten wir eine Kreativ-Session für Kinder an. Mit den Kunstwerken der Kinder schmücken wir unsere Hütte auf Zeit – alle Bastel-Kunstwerke dürfen selbstverständlich von den Kindern, die sie gebastelt haben, auch wieder mitgenommen werden. #jetztinbonn macht von jedem Kunstwerk ein Foto, um die Heimat-Hütte auf Zeit anschließend fotografisch festzuhalten.
Empathisches Zuhören
Zusammenhalt beginnt mit Zuhören. Wir geben Menschen die Gelegenheit, zu erzählen, was sie gerade bewegt. Die Aufgabe: einem Menschen aufmerksam zuhören – wertfrei, wertschätzend, wohlwollend. Das ZUbeHÖR: zwei Stühle oder eine Bank.
Sei dabei – gestalte mit!
So sieht eine typische Hütte auf dem Nikolaus-Markt in Bad Godesberg aus – #jetztinbonn ist gespannt, wie unsere gemeinsame HEIMAT-ZEIT-HÜTTE am Ende des Tages aussehen wird 🙂
#jetztinbonn verbindet die Bunten Picknicks gerne damit, Themen in den analogen Raum und Fragen an die Picknickenden zu stellen, um gemeinsam Verständnis und Antworten zu finden.
Familie
Sicherheit auf der Straße
Freiheit
Gutes Einkommen Haha 🙂
Ruhe, Vertrauen und Schutz vor Gefahr 🙂
Gerechtigkeit
Stabilität
Sicherheit -> Gefühl zu haben, dass wir alle gleich sind
großer Freundeskreis
freundlicher Umgang im Alltag
Solidarität
Sich jederzeit und überall frei zu fühlen
Wenn man immer die Polizei anrufen kann und weiß, dass sie einem helfen werden
Demokratie
Mit Zuversicht in die Zukunft
Zusammenhalt
Verantwortlichkeit und Interesse für den anderen
Das Gefühl zu haben, dazu zugehören
Krankenversicherung
Altersversicherung
Wenn ich die Gesetze nicht kenne, fühle ich mich unsicher
Wenn ich nicht frei in meiner Stadt spazieren kann
Wenn ich abends oder nachts nicht hinausgehen kann
Aggressivität, Unhöflichkeit
Wenn ich das Gefühl habe, nicht dazuzugehören
Social Media
Unwissenheit
Unehrlichkeit
Die Spaltung
Die Unsicherheit der anderen
Machtstreben
KI+ Macht
Ausländer-Hass
Politische Lage, Soziale Medien
Mehr Aufklärung
Mehr Information
mehr Begegnungsstätten
kulturelle Ausbildung
rechtliche Ausbildung
Mehr gemeinnützige Aktivitäten
Bekenntnis zu Menschenrechten
Realpolitik
Analoge Impressionen aus der #jetztinbonn-Graffiti-Welt
… und das sagt unser #jetzinbonn-Mann für Graffiti dazu:
„Kinder sind neugierig. Kinder haben Spaß. Kinder entdecken die Welt neu.
Sorgen wir dafür, dass sie Vielfalt früh für sich entdecken. Mit Begegnungen. Mit Offenheit. Mit Aktionen.
Denn sie sind unsere Zukunft.
Daher haben wir bei #jetztinbonn entschlossen, gezielt auch Kinder zu unseren Veranstaltungen einzuladen. Die Eltern zu ermutigen, sie mitzubringen.
Heute beim Bunden Picknick mit einem besonderen Angebot. Graffiti. Meine alte Leidenschaft, die ich gern weitergebe. Vorallen an Kinder.
Kann nur jeder Initiative empfehlen, bitte bei dem ganzen Engagement die Kinder nicht zu vergessen.
Denn sie sind es, die unsere Welt verändern werden.“
#jetztinbonn sagt „Dankeschön!“
#jetztinbonn sagt „Danke Fatima!“
Fatima bereichert regelmäßig die Bunten Picknicks von #jetztinbonn mit ihrer Anwesenheit und ihrem Fingerfood, und sie hat uns ihr Rezept vom letzten Picknick im August verraten. Höchste Zeit für einen Dankeschön-Beitrag 🙂 Mehr davon auf Fatimas YouTube-Kanal.
Das konkrete Erleben, dass im Hier und Jetzt die vielfältigsten Gedanken, Ängste, Erfahrungen und Wünsche bzgl. der Frage „Was gibt Dir Sicherheit?“ ausgesprochen werden wollten und wurden, hat hoffentlich nicht nur mich persönlich bereichert.
Die Ge-Nuss-Ecke als geschützter Raum
Eintreten erwünschtFenster der AngeboteUnsere Gastgeberin Iris Ohm aus der Ge-Nuss-Ecke Einmaleins der Ge-Nuss-EckeIn allenvier Eckensoll Liebedrin stecken
#jetztinbonn meets Sprechen&Zuhören in der Ge-Nuss-Ecke
Sprechen&Zuhören in einem Bild
Kunst in der Ge-Nuss-Ecke – vom Strudeln in das Zusammenhalten
Die Ge-Nuss-Ecke bietet Künstler*innen Raum für ihre Kunst. Dieses Bild der Künstlerin Birgit Schoenenberg hat mich am gestrigen Abend berührt. Es heißt „Im Strudel gefangen“.
Diese Bild von Birgit Schoenenberg heißt „Fisch im Fisch“. Für mich war es gestern das Bildnis einer möglichen Lösung: Zusammenhalten, sich gemeinsam ausrichten, um dem Strudel zu entkommen. Alle Bilder könnt Ihr aktuell in der Ge-Nuss-Ecke genießen.
Interessiert an weiteren #jetztinbonn-Veranstaltungen Sprechen&Zuhören?
Nach Lust und Laune gibt es vielfältige Möglichkeiten, um Dich zu informieren:
Impressionen vom #jetztinbonn SAFE PLACE to go am Freitag, d. 08. August von 11 bis 14 Uhr auf dem Theaterplatz in Bad Godesberg
#jetztinbonn Empfang#jetztinbonn AngeboteUnser Heilwasser-Sponsor Helmut Fiehl vom DraitschbrunnenEmpathisches Zuhören = „einem Menschen aufmerksam zuhören – wertfrei, wertschätzend, wohlwollend. Das ZUbeHÖR: zwei Stühle
Danke für das Erfahrene und Erlebte
ein Familienvater mit asiatischen Wurzeln mit seinem „blonden, blauäugigen Kind“ – mit diesen Worten stellte er mir sein Kind vor. Er sagt „Wir haben Zeit.“, sie setzen sich, trinken Wasser, wir tauschen uns aus. Er sagt, er fühle sich sehr wohl in Bad Godesberg, entwickele gleichzeitig Angst vor der zunehmenden rechtsextremistischen Bedrohung. O-Ton seines vierjährigen Kindes: „Ich fühle mich sicher!“ – wie schön, das mitzuerleben :-).
eine Frau mit irakischen Wurzeln und Angst vor jeglicher Art von Extremismus. Eine gepackte Notfall-Tasche und ein immer vollgetanktes Auto sollen ihr nach eigener Aussage Sicherheit geben, aber sie sagt auch „noch einmal schaffe ich eine Flucht nicht“.
ein weinender Mann, der seine Frau vermisst und jemanden braucht, der ihm zuhört. O-Ton: „Das hat mir gut getan!“.
Ein Ehepaar (der Mann ist dement) – beide bedanken sich, die Frau zeigt Interesse an den #jetztinbonn-Angeboten Buntes Picknick, Offene Treffen, Zuhören.
Eine Familie (Vater, Mutter, Kind) mit internationalen Wurzeln und etwas Zeit und Interesse an #jetztinbonn.
Eine Diskussion über das Wahlplakat der Partei „Die Partei“ und die finale Übereinkunft, dass es sich bei dem Wahlplakat-Satz „Nazis töten.“ um eine legale Feststellung mit Punkt am Satzende und keinen Aufruf zu einer Straftat handelt – dazu bräuchte es das Ausrufezeichen „!“.
Aussagen wie „Schön, dass Ihr da seid.“ oder „Schön, dass es Euch gibt.“.
Insgesamt waren ca. 15 bis 20 Besucher*innen längere Zeit an unserem #jetztinbonn-Infostand „SAFE PLACE to go“.
Zusammenhalt beginnt mit Zuhören. „#jetztinbonn – Gemeinsam für Demokratie und Menschlichkeit“ veranstaltet in der Ge-Nuss-Ecke
Freunde der Ge-Nuss-Ecke e.V. Lannesdorfer Straße 2-4 53179 Bonn
am Donnerstag, d. 21. August 2025 von 18:30 bis 20:30 Uhr ein Sprechen&Zuhören zum Thema „SAFE PLACES – Was gibt Dir Sicherheit?„ Einlass ab 18 Uhr Beginn 18.30 Uhr nach 18:30 kein Einlass mehr – die Tür wird geschlossen! Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Snacks und Getränke können vor Ort käuflich erworben werden.
Wir laden Dich ein, ins Gespräch zu kommen und verschiedenen Meinungen zu lauschen. Wir möchten einer Gesprächskultur des Zuhörens und Respekts Raum geben. In diesem Gesprächsformat stehen nicht Argumente im Mittelpunkt, sondern der offene Austausch über das eigene Erleben zu dem oben genannten Thema. Alle Teilnehmenden erhalten in Kleingruppen die gleiche Redezeit und die Möglichkeit, aktiv zuzuhören. Das Angebot bietet Raum für unterschiedliche Perspektiven.
Tanja Bunzel wird uns duch dieses besondere Stadtgespräch der Initiative Sprechen&Zuhören – bestehend aus Bürger:innen aus verschiedenen Bonner Stadtteilen – führen. So funktioniert das Format: Begrüßung, inhaltliche Einführung und Erläuterung des Formats Drei Gesprächsrunden in Kleingruppen von 3 oder 4 Personen mit 4 Minuten Sprechzeit pro Person pro Runde Rückkehr in die große Runde (Plenum) und Hören von einzelnen Stimmen und Eindrücken aus den Kleingruppen
Am 24.9.2024 fand erstmalig das Dialog-Format „Sprechen&Zuhören“ in Brühl (NRW) statt. Im Video erklärt Dr. Josef Merk von Mehr Demokratie e.V., worum es bei dem Format „Sprechen&Zuhören“ geht und welche Erfahrungen er als Moderator bereits gemacht hat. Ein Film von Thorsten Kleinschmidt mit Aufnahmen aus Brühl vom 24.9.2024. Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Brühl: Impressionen aus Brühl
Komm in unseren „Safe Place“! Hier gibt es ein offenes Ohr, kühles Wasser und geschützte Gespräche.
WANN? Freitag, d. 08. August von 11 bis 14 Uhr WO? Theaterplatz Bad Godesberg WAS? Gemeinsam sicher fühlen, ins Gespräch kommen, auftanken.
Wir hören Dir zu und geben Dir die Gelegenheit, zu erzählen, was Dich gerade bewegt. Empathisches Zuhören = „einem Menschen aufmerksam zuhören – wertfrei, wertschätzend, wohlwollend. Das ZUbeHÖR: zwei Stühle oder eine Bank.„
Am bundesweiten Tag der offenen Gesellschaft habe ich bei der Vorbereitung des Picknicks der offenen Decken etwas gelernt. Meine Thermos-Teekanne für solche Gelegenheiten beschrifte ich gerne mit den Energien des Tages – diesmal mit „Offenheit“. Doch schnell durfte ich feststellen, dass meine Kanne zu offen war. Der oben eingegossene Tee lief unten aus dem Boden der Kanne langsam aber sicher direkt wieder hinaus. Auf dem Foto durfte deshalb eine uralte, aber dichte Ersatzkanne glänzen. Wie meine #jetztinbonn-Kollegin neulich lakonisch, aber treffend formulierte
„Wer nach allen Seiten offen ist, ist nicht mehr ganz dicht!“
Inspiriert von dieser Erfahrung, war meine Antwort auf die Picknick-Frage „Was macht für mich eine offene Gesellschaft aus?“:
„Eine offene Gesellschaft darf nicht nach allen Seiten offen sein. Sie sollte Gesicht zeigen für ihre Werte und denen Grenzen aufzeigen, die diese Werte nicht teilen, mit der Absicht sich gegenseitig zu schützen.“
Am Tag der Offenen Gesellschaft tragen Menschen überall in Deutschland ihre Tische und Stühle raus und laden zum Gespräch ein. Du willst auch mitmachen und dabei ein Zeichen für Offenheit, Vielfalt und Zusammenhalt setzen?
Zusammen auf der Wiese: Picknick der offenen Decken in Bonn